Frauenarztpraxis

Dr. Volker Heinecke

Impfen ist die beste Form der Vorsorge.

Warum soll man sich impfen lassen?

Durch eine Impfung beugt man Erkrankungen zu einem Zeitpunkt vor, zu dem der Körper selbst sich mit dem Erreger der Erkrankung optimalerweise noch nicht auseinandergesetzt hat.

Dabei wird unter "kontrollierten Bedingungen" ein Kontakt zwischen Impfling und einem immunogenen Merkmal der Erkrankung hergestellt, damit der Körper Zeit hat, Abwehrkräfte in ausreichendem Maße aufzubauen. So tritt die Erkrankung entweder überhaupt nicht auf oder nur in abgeschwächter Form.

Gegen welche Erkrankungen soll man sich impfen lassen?

Grundsätzlich kann man sich nur gegen Erkrankungen impfen lassen, gegen die auch ein Impfstoff vorhanden ist. Im zweiten Schritt entscheidet das regionale Gefährdungspotential und darüber hinaus persönliche Risiken. Die Grundlage dieser Empfehlungen bestimmt in Deutschland die Ständige Impfkommission (STIKO).

Der Impfkalender

Jugendliche bis 17 Jahre:

  • Tetanus
  • Diphtherie
  • Pertussis (Keuchhusten)
  • Polio
  • Hepatitis B
  • Meningokokken C
  • Masern, Mumps, Röteln
  • Varizellen
  • HPV

Erwachsene ab 18 Jahre:

  • Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio als Auffrischimpfung
  • Pneumokokken im Risikofall
  • Masern bei unzureichender Impfung zuvor
  • Influenza (Grippe)
  • Hepatitis B (Baden-Württemberg)
  • FSME (Zecken, Baden-Württemberg)

Grippe-Saison 2015

Der neue Grippe-Influenza-Impfstoff ist da!

Im September beginnt die Influenza-Saison und dauert bis zum März des folgenden Jahres. Die STIKO empfiehlt die Impfung allen Menschen älter als 60 Jahre und allen Schwangeren.

Darüber hinaus können sich in Baden-.Württemberg auch jüngere Menschen kostenfrei gegen Influenza impfen lassen. Nutzen Sie dieses Angebot.

Rufen Sie bei uns an und vereinbaren kurzfristig einen Termin. Denken Sie daran, Ihren Impfpass mitzubringen. Vielen Dank

Wie gehen wir in unserer Praxis vor?

Grundsätzlich impfen wir entsprechend der STIKO-Empfehlungen abhängig vom Alter und persönlichem Gefährdungspotential. Dabei hat sich bei uns folgender Ablauf bewährt:

  1. Bringen Sie Ihren Impfpass mit in die Praxis
  2. Impfstatus wird erhoben und dokumentiert
  3. Beratung über die individuelle Gefährdung und Aufklärung
  4. Impfleistung
  5. Zukünftige Impfleistungen je nach Impfplan

Wir nutzen für die Impf-Dokumentation ein Programm, welches regelmäßig an die STIKO-Empfehlungen angepasst wird. So ist ausgeschlossen, dass Sie weder zu häufig geimpft werden, noch dass Impfungen "vergessen" werden.