Frauenarztpraxis

Dr. Volker Heinecke

Unser Ziel ist es, für Ihre Gesundheit zu sorgen.

Dafür tun wir "fast" alles.

Krebsfrüherkennung und Vorsorge haben in den vergangenen Jahrzehnten vielen Menschen das Leben gerettet oder zumindest lebenswerter gestaltet. Dadurch haben viele Erkrankungen ihren Schrecken in unserer Gesellschaft verloren. Trotzdem ist es wichtig, wachsam zu bleiben und die Angebote zu nutzen. Allerdings bleibt die Teilnahme an der Vorsorge immer eine individuelle Entscheidung, die dann aber auch selbst verantwortet werden muss.

Krebsfrüherkennung

  • Die Dünnschicht-Zytologie ist eine spezielle Abnahme- und Fixiertechnik, durch die man ein extrem sauberes Zellbild erreichen kann. Aus einem Abstrich können weitere Untersuchungen abgeleitet werden.

  • Humane Papilloma-Viren (HPV) sind für die zytologischen Veränderungen am Muttermund verantwortlich. Jedoch nicht jedes Virus aus der HPV-Familie ist gleich gefährlich. Der HPV-Test kann hier unterscheiden.

  • Die Ultraschalluntersuchung der Brust hat sich in den letzten Jahren als feste Größe in der Diagnostik von Herdbefunden etabliert. Dank der hervorragenden Technik kann die Untersuchung auch zur Früherkennung eingesetzt werden. Zur weiteren Abklärung kann bei Bedarf auch die 3D-Darstellung eingesetzt werden.

  • Die Ultraschall-Untersuchung des weiblichen Beckens ist eine unverzichtbare Ergänzung der Tastuntersuchung. Viele wichtige Informationen über die Beckenorgane können so erhoben werden. Im Bedarfsfall kann die Gebärmutter oder auch ein Tumor 3-dimensional dargestellt werden.

  • Darmkrebs ist nach Brustkrebs die häufigste bösartige Erkrankung der Frau. Deshalb ist uns die Früherkennung ganz besonders wichtig. Ab dem 55. Lebensjahr hat Jeder Anspruch auf eine endoskopische Untersuchung. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit. Vorher empfehlen wir den verbesserten (immunologischen) Suchtest auf verstecktes Blut im Stuhl.

  • Bösartige Veränderungen im Bereich der harnableitenden Wege machen lange keine Beschwerden. In vielen Fällen wächst der Tumor langsam und bietet einen guten Zeitraum zur Diagnostik. Eine einfache Urinprobe kann hier Klarheit bringen.

  • Nur die feingewebliche Untersuchung (Histologie) bringt Klarheit über die Wertigkeit eines Befundes in der Brust. Sowohl Mammographie wie auch Sonographie können nur Hinweise geben. Zur Gewinnung einer Gewebeprobe kann der Befund gestanzt werden. Dieser Eingriff ist ambulant und wird in lokaler Betäubung durchgeführt.

Empfängnisverhütung bedeutet nicht nur, den Zeitpunkt einer Schwangerschaft selbst zu bestimmen, sondern auch ungewollte Schwangerschaften oder Teenager-Schwangerschaften zu vermeiden. Je nach Lebensphase und individuellem Risiko stehen verschiedene Methoden zu Wahl.

Empfängnisverhütung

  • "Die Pille" ist das Verhütungsmittel schlechthin. Insbesondere junge Frauen brauchen eine einfache und sichere Verhütung. Je nach Lebensphase, individuellem Risiko oder auch persönlichen Gegebenheiten, kann eine Pille speziell ausgewählt werden. Hier ist individuelle Beratung gefragt.

  • In Deutschland sind zwei hormonhaltige Spiralen zugelassen. Mirena® und Jaydess®. Diese Spiralen sind extrem sicher, können 3-5 Jahre liegen bleiben und wirken als lokales Verhütungsmittel.

  • Besteht eine absolute Kontraindikation für eine Hormonanwendung, so ist eine kupferhaltige Spirale eine gute Lösung

  • Für drei Jahre gibt ein streichholzgroßes Stäbchen, Implanon®, an der Innenseite des Oberarms Hormon ab und sorgt damit für eine sichere Verhütung.

  • Wer gänzlich auf Hormone oder auf eine Einlage verzichten will, kann mit der "natürlichen Familienplanung" ebenfalls gut verhüten. Voraussetzung ist jedoch ein stabiler Zyklus und eine gewisse Disziplin.

Unerfüllter Kinderwunsch kann viele Ursachen haben. Deshalb ist eine gute Diagnostik nötig. Manchmal kann keine Ursache festgestellt werden und eine Therapie muss eingeleitet werden. Die Überwachung der Therapie können wir übernehmen.

Kinderwunsch

  • Tritt nach 6 Monaten bei regelmäßigem Verkehr und ohne Verhütungsschutz keine Schwangerschaft ein, so lohnt sich auf jeden Fall ein Gespräch. Hierbei können grundlegende Dinge besprochen werden. Eine Hormonanalyse und eine Samenuntersuchung stehen ganz am Anfang. Aber auch die Folsäure-Substitution und die Überprüfung des Impfstatus, sollten bei Kinderwunsch frühzeitig begonnen werden. Bei Verdacht auf organische Ursachen der Sterilität ist eine Bauchspiegelung mit Prüfung der Durchgängigkeit der Eileiter sinnvoll. Diese Untersuchung führen wir in der UFK Tübingen durch.

  • Als begleitende Maßnahme in der Kinderwunsch-Therapie ist die sonographische Überprüfung des Wachstums der Eibläschen. Damit kann die Therapie überprüft und ggf. angepasst werden. Auch der optimale Zeitpunkt zum Verkehr kann angegeben werden.

  • Besteht der Verdacht auf eine organische Ursache der Kinderlosigkeit, so ist die endoskopische Darstellung der Beckenorgane mit Überprüfung der Durchgängigkeit der Eileiter die aussagekräftigste Untersuchung. Gleichzeitig können Verwachsungen gelöst werden und eine Endometriose bestätigt oder ausgeschlossen werden. Diese Untersuchung führen wir in der UFK Tübingen durch.

Schwanger zu sein ist ein sehr emotionaler Zustand. Wir wollen Sie nach den aktuellen Richtlinien gut und sicher durch Ihre 9 Monate begleiten. Damit nach dieser Zeit eine gesunde Mutter ein gesundes Kind in den Armen halten kann, dafür wollen wir uns einsetzen.

Betreuung in der Schwangerschaft

  • Seit über 20 Jahren hat die Praxis Dr. Heinecke Erfahrung mit 3D-Sonographie. Alle US-Sonden in unserer Praxis verfügen über die 3D/4D-Technik. Die technische Ausstattung wie auch die persönliche Qualifikation sind uns immer wichtig. Auch heute bieten wir 3D/4D-Aufnahmen in bester Qualität auf Stick oder CD an.

  • Neben den regulären Ultraschall-Untersuchungen in der Schwangerschaft können Sie sich für ein Organ-Screening (IIb) in der 20. bis 22. Schwangerschaftswoche entscheiden. Dabei wird nach strukturellen Auffälligkeiten der kindlichen Organe und Extremitäten gesucht.

  • Infektionen in der Schwangerschaft können u.U. für das Kind fatale Folgen haben. Obwohl Toxoplasmose, Cytomegalie oder auch Ringel-Röteln für Nicht-Schwangere keine ernsthaften Probleme darstellen, ist es für die Schwangere wichtig zu wissen, ob überhaupt ein Schutz besteht oder ob es in der Schwangerschaft zur Infektion gekommen ist. In vielen Fällen kann therapeutisch geholfen werden.

  • Beta-hämolysierende Streptokokken kommen in der Scheide vor, ohne dass sie Beschwerden machen müssen. Infiziert sich jedoch ein Neugeborenes während der Geburt, so kann es zu einer lebensbedrohlichen bakteriellen Infektion kommen. Dies kann man unter der Geburt durch eine Kurz-Infusion verhindern. Um eine Besiedelung der Scheide festzustellen, führt man in den letzten Wochen vor der Entbindung einen Keimnachweis.

  • Eine besondere Form der Zuckerkrankheit ist der Diabetes in der Schwangerschaft (GD). Die frühzeitige Diagnose ist nicht nur für die Mutter wichtig, denn es gibt gute Hinweise auf ein Risiko im weiteren Lebensverlauf, sondern auch besonders für das Kind. Aktuelle Gefahrenzustände, sowie auch eine frühe Prägung für das spätere Leben, können durch eine rechtzeitige Therapie verhindert werden.

  • Akupunktur zur Geburtserleichterung bieten wir ab der 35. Schwangerschaftswoche wöchentlich an.

  • Sie wünschen einen Ultraschall in der Schwangerschaft? Kein Problem. Sie können auf Wunsch auch die 3D/4D-Darstellung vorzugsweise ab der 26. Schwangerschaftswoche wählen. Wir dokumentieren diese auf CD oder mitgebrachtem Stick.

Eine gute Nachsorge nach einer Tumor-Erkrankung kann nicht nur den Behandlungserfolg sichern, sondern Sie auch seelisch stabilisieren. Dafür wollen wir uns einsetzen.

Onkologie

  • Im Falle einer Tumorerkrankung ist die regelmäßige Nachbetreuung in den ersten Jahren von großer Bedeutung. Selbstverständlich begleiten wir Sie während dieser Zeit nach den Vorgaben der entsprechenden Leitlinien. Zusätzlich steht Ihnen Frau Kupper als speziell ausgebildete Fachkraft für organisatorische Fragen und Routine-Maßnahmen gerne zur Verfügung. Außerdem arbeiten wir mit den Selbsthilfe-Organisationen in der Region vertrauensvoll zusammen.

  • Wir nehmen am Disease-Management-Programm "Brustkrebs" der Krankenkassen teil. Dafür müssen Sie lediglich Ihre Bereitschaft zur Teilnahme erklären und wir übernehmen die Dokumentation für die Krankenkasse.

Sprechende Medizin wird überall gefordert. Wir bemühen uns darum. Haben Sie Fragen, sprechen Sie uns an. Wir beraten und erklären gerne.

Beratungsgespräche

  • Unwillkürlicher Harnverlust mit oder ohne Senkung ist ein gar nicht seltenes Problem. Dabei ist die Unterscheidung wichtig, ob der Harnverlust bei körperlicher Belastung oder in Ruhe erfolgt. Wir beraten Sie gerne und erläutern Ihnen die Therapieoptionen.

  • Jeder, der sie erlebt, kann über körperliche oder seelische Veränderungen berichten. Die eine mehr, die andere weniger, aber ob man will oder nicht es gibt sie einfach. Schränken diese Veränderungen die Lebensqualität ein, so besteht die Möglichkeit einer individuellen Substitution. Dabei müssen persönliche Wünsche und Risiken besprochen und abgewogen werden.

  • Impfungen sind primäre Prävention, d.h. Vorsorge bevor überhaupt eine Erkrankung eingetreten ist. Schwere Krankheiten, oftmals lebensbedrohlich oder zumindest mit bleibenden Schäden, können verhindert werden. Trotzdem nutzen viele Patienten diese Chance nicht und vertrauen auf das persönliche Glück nicht zu erkranken oder auf die Fähigkeiten unseres guten Gesundheitssystems. Leider kann man sich nicht immer auf das eine oder andere verlassen. Deshalb beraten wir Sie gerne und impfen nach den Regeln der Ständigen Impfkommission (STIKO).

  • Sexuell übertragbare Erkrankungen (STD) sind ein Faktum, mit dem man sich auseinandersetzen muss. Dabei muss das persönliche Risiko und das Sicherheitsbedürfnis berücksichtigt werden. Haben Sie Fragen? Sprechen Sie uns an. Die jährliche Chlamydien-Untersuchung bis zum 25. Lebensjahr wird bei uns routinemäßig durchgeführt.

  • Schmerzhafte Monatsblutungen oder auch Schmerzen während des Zyklus, beim Verkehr oder der Stuhlentleerung sind gar nicht so seltene Beschwerden, die viele Frauen ertragen oder mit Schmerzmitteln selbst behandeln. Zum Thema werden diese Beschwerden spätestens wenn der Kinderwunsch sich nicht erfüllt oder die Schmerzen unerträglich werden. Oftmals sind dann bereits Organveränderungen eingetreten, die durch eine Endometriose verursacht sind. Wir sind uns der Bedeutung dieser Erkrankung bewusst und haben uns schon 2008 zertifizieren lassen als Endometriose-Zentrum der Stufe I.

  • Übergewicht ist bei vielen Erkrankungen oder Beschwerden ursächlich beteiligt. Zusätzlich spielen Lebensgewohnheiten eine wichtige Rolle. Was kann ich tun, um Risiken zu mindern und Erkrankungen vorzubeugen? Dazu beraten wir Sie gerne und bieten Ihnen eine Stoffwechsel-Analyse zur Ernährung an (MetaCheck®).

  • Urlaubszeit ist Reisezeit und eine schöne Zeit. Damit das auch so ist und bleibt, sollten Sie gut vorbereitet Ihre Reise antreten. Fragen Sie uns. Wir beratung Sie gerne zu erforderlichen Impfungen und den Verhaltensmaßregeln vor Ort im Urlaubsland.

Neue Wege gehen war schon immer ein Anreiz für uns. Deshalb treten wir nach außen und engagieren uns.

Diverses

  • Wir haben zwar keine explizite "Mädchensprechstunde", aber wir haben Frau Dr. Hage. Sie ist persönlich wie auch fachlich qualifiziert und bietet jugendlichen Frauen jederzeit eine individuelle Beratung an. Körperliche Untersuchung findet dabei nur auf Wunsch oder bei speziellen Fragestellungen statt.

  • Viele Beschwerden können neben organischen auch psychische Ursachen haben. Dabei berücksichtigen wir das Beschwerdebild in seiner ganzheitlichen Komplexität. Frauengesundheit ist eben nicht nur Organgesundheit, sondern immer das Zusammenspiel von "Leib und Seele".

  • In regelmäßigen Abständen können die Schulen der Umgebung im Rahmen ihrer Projekttage unsere Praxis besuchen. Dabei werden sie ärztlich begleitet und können sich über die Arbeitsweise in einer frauenärztlichen Praxis informieren.